Industrielles Energiemanagement

Paul Müller Nordhausen

Strom, Wärme und Kälte als ein Gesamtsystem

SiMon verbindet Erzeugung, Verbrauch, Wärmerückgewinnung und die Verfügbarkeit thermischer Leistung in einer komplexen Industrieanlage – transparent vom Energie-Cockpit bis zum einzelnen Speicherzustand.

Anlagenschema Paul Müller Nordhausen mit Strom-Wärme-Kälte-Verbund
Strom + Wärme + Kältein einem Anlagenverbund
über 90 °Cthermische Prozesstemperatur
Wärme­rückgewinnungin die Versorgung integriert
Bezug + Einspeisungzentral überwacht

Die Ausgangslage

Viele Energieflüsse und hohe Temperaturen in einer Industrieanlage

Bei Paul Müller Nordhausen treffen Stromversorgung, Wärmeerzeugung, Kältebedarf und thermische Produktionsprozesse unmittelbar aufeinander. Prozesswärme mit Temperaturen über 90 °C muss verfügbar sein, während gleichzeitig rückgewonnene Wärme und unterschiedliche Betriebszustände wirtschaftlich genutzt werden sollen.

Eine isolierte Betrachtung einzelner Erzeuger oder Verbraucher reicht dafür nicht aus. Der Betrieb benötigt ein gemeinsames Bild von Energieflüssen, Speichern, thermischer Leistung und Netzinteraktion.

Der Systemumfang

Vom Stromnetz über Wärmerückgewinnung bis zum Produktionsprozess

Netzbezug und Einspeisung SiMon Energiemanagement Wärme, Kälte und Strom Rückgewinnung und Speicher Industrieprozesse über 90 °C

SiMon bildet die Gesamtanlage als zusammenhängendes Energiesystem ab. Erzeugung, Rückgewinnung, Pufferspeicher, Verbraucher und die aktuell verfügbare thermische Leistung werden in einer gemeinsamen Betriebsführung verknüpft.

Die Umsetzung

Verteilte Anlagendaten zu einem belastbaren Betriebsbild verbinden

01

Energieflüsse zusammenführen

Strom, Wärme und Kälte wurden in einem übergreifenden Anlagenmodell statt in getrennten Teilansichten abgebildet.

02

Wärmerückgewinnung integrieren

Rückgewonnene thermische Energie wird als verfügbare Ressource im Gesamtverbund sichtbar und nutzbar gemacht.

03

Thermische Leistung bewerten

SiMon überwacht, welche Leistung auf den benötigten Temperaturniveaus tatsächlich zur Verfügung steht.

04

Betriebsführung visualisieren

Anlagenschema, Speicherzustände und Energie-Cockpit stellen Zusammenhänge für Betrieb und Optimierung nachvollziehbar dar.

Die SiMon-Lösung

Energiemengen allein reichen nicht – entscheidend ist ihre Verfügbarkeit

Thermische Qualität

Temperaturniveau und Leistung berücksichtigen

Nicht jede Wärmemenge ist für jeden Prozess einsetzbar. Die Plattform überwacht deshalb auch Verfügbarkeit und Temperaturniveau thermischer Leistung.

Netzinteraktion

Strombezug und Einspeisung transparent machen

Der elektrische Austausch mit dem Netz wird zusammen mit den internen Energieflüssen überwacht und in die Betriebsführung einbezogen.

Ergebnisse und Kundennutzen

Klare Betriebszustände für fundierte Entscheidungen

Rückgewonnene Wärme nutzen

Verfügbare Abwärme wird im Anlagenverbund sichtbar und kann gezielt dort eingesetzt werden, wo Temperatur und Leistung zum Bedarf passen.

Thermische Verfügbarkeit absichern

Betrieb und Produktion erkennen, ob für Prozesse über 90 °C ausreichend nutzbare Leistung bereitsteht.

Optimierung nachvollziehbar machen

Gemeinsame Visualisierung und Betriebsdaten schaffen belastbare Entscheidungsgrundlagen für Anpassungen im laufenden Betrieb.

Paul Müller Nordhausen zeigt, wie SiMon eine komplexe Industrieanlage vom Nebeneinander einzelner Energiesysteme zu einem transparent geführten Gesamtverbund entwickelt.

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