Intralogistik · Modernisierung im Bestand

regiolux Königsberg

Bestehendes Leitsystem vollständig durch SiMon ersetzt

Das 1993 erstmals in Betrieb genommene und zuletzt 2012 aktualisierte Intralogistik-System wurde 2025 in wenigen Monaten durch SiMon modernisiert. Die bewährte Fördertechnik blieb erhalten, die Serverarchitektur konnte aktualisiert werden – und die eigentliche Umschaltung gelang an einem Tag.

SiMon Visualisierung der Intralogistik bei regiolux
1993Erste Inbetriebnahme des Altsystems
2012Letzte Aktualisierung des Altsystems
2025Migration und Inbetriebnahme von SiMon
1 Tagfür die eigentliche Umschaltung

Die Ausgangslage

Eine stabile Anlage mit einer nicht mehr zukunftsfähigen Softwarebasis.

Das bestehende Leitsystem arbeitete zuverlässig, konnte aber die notwendige Aktualisierung der Windows-Server-Architektur nicht mehr gewährleisten. Ein Austausch der angebundenen SPS und Fördertechnik wäre technisch aufwendig und wirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen.

Die Aufgabe bestand deshalb darin, die Softwareebene vollständig zu modernisieren und gleichzeitig die vorhandene Anlagentechnik samt ihrer gewachsenen Schnittstelle weiter zu nutzen.

Der Materialfluss

Paletten zwischen Wareneingang, Lager, Produktion und Versand.

Das Hochregallager dient als Lager und Puffer für Rohstoffe, unfertige Erzeugnisse und fertige Ausgangsware.

WareneingangEingangsware für die Produktion
HochregallagerRohstoffe und Pufferbestände
ProduktionUnfertige und fertige Erzeugnisse
WarenausgangFertige Ausgangsware

Klare Systemgrenzen

SiMon ergänzt SAP und die bestehende SPS genau dort, wo es gebraucht wird.

ERP

SAP

Verwaltet Bestände und Lagerplätze und führt den übergeordneten Materialfluss außerhalb aktiver Transporte.

Anlagenebene

Bestands-SPS

Steuert die vorhandene Fördertechnik. Ihre proprietäre Schnittstelle wurde in SiMon kompatibel nachgebildet.

Die Migration

Vorab simuliert, kontrolliert umgeschaltet.

Das größte Projektrisiko lag in der Kommunikation mit der alten SPS. Deshalb wurde die Anlage vor der Inbetriebnahme softwareseitig vollständig nachgebildet und getestet.

  1. Quellcode analysiertDie vorhandene Logik und Schnittstellen wurden aus dem greifbaren Altsystem nachvollzogen.
  2. Schnittstelle nachgebautSiMon erhielt eine kompatible Anbindung an die bestehende SPS und Fördertechnik.
  3. System simuliertxNet bildete die beteiligten Systeme in einer Simulationsumgebung nach.
  4. Funktionen getestetTransportabläufe, Sonderfälle und Bedienung wurden vorab geprüft.
  5. Rückfall abgesichertFür die Umschaltung stand ein vorbereitetes Rückfallkonzept bereit.
  6. An einem Tag umgestelltDie eigentliche Migration erfolgte geplant während der produktionsfreien Zeit.

Der Nutzen im Betrieb

Aktuelle IT, bessere Bedienung und neue Freiheit für Erweiterungen.

Aktualisierte Server

Die Windows-Server-Architektur konnte modernisiert werden, ohne die funktionierende Fördertechnik auszutauschen.

Modernisierte Bedienung

Neue Dialoge und Masken erleichtern den Anwendern die tägliche Arbeit und prüfen Eingaben auf Plausibilität.

Transparente Störungen

Eine speziell für Administratoren geschaffene Visualisierung macht Anlagenzustände und Störungen nachvollziehbar.

Protokollierung und Statistik

Benutzeraktionen und Transportdaten werden erfasst und können statistisch ausgewertet werden.

Flexible Anpassungen

Neue Anforderungen lassen sich durch die offene SiMon-Architektur deutlich einfacher integrieren.

Bereit für den nächsten Schritt

Künftige Erweiterungen können beispielsweise Bedien- und Informationsangebote für Mobilgeräte umfassen.

Modernisierung statt Komplettaustausch

Ist Ihre Anlage zuverlässig, aber das Leitsystem am Ende seines Lebenszyklus?

xNet prüft vorhandene Software, Schnittstellen und Serverumgebung und entwickelt einen realistischen Migrationsweg mit SiMon.

ErhaltenBewährte Anlagen- und Steuerungstechnik weiter nutzen
ErsetzenÜberholte Software kontrolliert ablösen
ErweiternNeue Funktionen flexibel umsetzen
Migrationsgespräch vereinbaren