Industrielles Energiemanagement
Feindrahtwerk Edelhoff
Gesamtanlage, Büro und Stromnetz in SiMon verbundenSiMon führt den Strom-Wärme-Kälte-Verbund des Feindrahtwerks, die zentrale Raumwärmesteuerung der Bürobereiche sowie Strombezug und Einspeisung in einem Energiemanagementsystem zusammen.
Die Ausgangslage
Produktionsenergie, Gebäudeversorgung und Netzinteraktion gemeinsam betrachten
Im Feindrahtwerk Edelhoff treffen industrielle Energieflüsse und die Wärmeversorgung der Bürobereiche aufeinander. Strom, Wärme und Kälte müssen für die Gesamtanlage transparent geführt werden, während Bezug und Einspeisung mit dem öffentlichen Stromnetz laufend im Blick bleiben.
Getrennte Ansichten für Produktion, Gebäude und Netz würden Zusammenhänge verbergen. Benötigt wurde daher ein gemeinsames Energiemanagement, das technische Zustände und Energieflüsse anlagenweit zusammenführt.
Der Systemumfang
Vom Netzanschluss bis zur Raumwärme im Büro
SiMon bildet die Gesamtanlage auf einer Plattform ab. Der Energieverbund, die elektrische Netzinteraktion und die zentrale Einzelraumsteuerung der Büroanlage werden als zusammenhängende Betriebsaufgabe behandelt.
Die Umsetzung
Verteilte Energie- und Gebäudedaten zentral nutzbar machen
Energieflüsse erfassen
Strom-, Wärme- und Kältedaten der Gesamtanlage wurden in einem gemeinsamen Energiemodell zusammengeführt.
Netzinteraktion integrieren
Strombezug und Stromeinspeisung werden zentral überwacht und für die Betriebsführung verfügbar gemacht.
Bürobereiche einbinden
Die Einzelraumsteuerung der Büroanlage wurde in das übergreifende Wärmemanagement integriert.
Betriebsbild visualisieren
SiMon stellt Energiezustände und Anlagenzusammenhänge für Überwachung, Analyse und Anpassungen transparent dar.
Die SiMon-Lösung
Ein Energiemanagement statt mehrerer technischer Inseln
Alle Energieformen gemeinsam führen
SiMon verbindet Strom, Wärme und Kälte in einem durchgängigen Anlagenmodell und macht Wechselwirkungen sichtbar.
Bezug und Einspeisung überwachen
Die Plattform stellt den elektrischen Austausch mit dem Netz gemeinsam mit den internen Energieflüssen dar.
Raumwärme zentral steuern
Auch die Wärmeversorgung einzelner Büroräume wird nicht separat betrieben, sondern in das Energiemanagement der Gesamtanlage einbezogen.
Ergebnisse und Kundennutzen
Mehr Transparenz vom Produktionsprozess bis zum Arbeitsplatz
Gesamtzusammenhänge erkennen
Produktion, technische Versorgung, Bürogebäude und Netzanschluss werden in einer gemeinsamen Sicht nachvollziehbar.
Betriebsdaten zentral nutzen
Energie- und Anlagenzustände stehen für Überwachung und Optimierung bereit, ohne getrennte Systeme manuell abgleichen zu müssen.
Gebäudekomfort integrieren
Die zentrale Raumwärmesteuerung verbindet komfortgerechten Bürobetrieb mit dem Energiemanagement des Werks.
Edelhoff zeigt, wie SiMon auch klassische industrielle Energiemanagementaufgaben flexibel über Anlagen- und Gebäudegrenzen hinweg abbildet.
Einblicke in das Projekt