Industrieenergie und Quartiersmanagement
Seniorenresidenz Schwanden/Glarus
Eine Plattform für Anlage, Wohnkomfort und VerwaltungSiMon verbindet Wärme- und Kälteerzeugung einer Industrieanlage mit der Versorgung, Einzelraumsteuerung und Verbrauchsdatenverwaltung einer Seniorenresidenz mit rund 50 Wohneinheiten.
Die Ausgangslage
Zwei sehr unterschiedliche Nutzungswelten in einem Energiesystem
In Schwanden/Glarus benötigt eine Industrieanlage eine belastbare Wärme- und Kälteversorgung. Gleichzeitig ist eine Seniorenresidenz mit rund 50 Wohneinheiten an den Energieverbund angeschlossen und stellt hohe Anforderungen an Raumkomfort, Betriebssicherheit und nachvollziehbare Verbrauchsdaten.
Damit müssen industrielle Erzeugung, verfügbare Überschusswärme, Kältebedarf, individuelle Raumzustände und administrative Betreiberprozesse gemeinsam betrachtet werden.
Der Systemumfang
Vom BHKW bis zur einzelnen Wohnzone
SiMon führt die technische Energieversorgung und die Datenebene des Wohnquartiers zusammen. Die Plattform reicht von der Erzeugungsoptimierung über die zentrale Zonensteuerung bis zur Bereitstellung von Verbrauchsdaten für die Verwaltung.
Die Umsetzung
Technische Kopplung und Betreiberprozesse gemeinsam aufbauen
Erzeugung gemeinsam modellieren
Wärme- und Kälteerzeugung der Industrieanlage wurden als zusammenhängender Energieverbund in SiMon abgebildet.
Überschusswärme nutzbar machen
Überschüssige Wärme aus dem BHKW wird in die Kälteerzeugung eingebunden und erhält damit eine zusätzliche Nutzung.
Wohnbereiche integrieren
Heizung, Kühlung und Lüftung der Wohneinheiten werden über eine zentrale Einzelraum- und Zonensteuerung geführt.
Verwaltungsdaten bereitstellen
Verbrauchsdaten und technische Informationen werden für Mieterverwaltung und Betreiberprozesse in derselben Plattform nutzbar gemacht.
Die SiMon-Lösung
Energieoptimierung endet nicht am Übergabepunkt
Industrie und Wohnquartier gemeinsam optimieren
SiMon bewertet Optimierungsmöglichkeiten über die Grenze zwischen Industrieanlage und Residenz hinweg und berücksichtigt technische Verfügbarkeiten beider Bereiche.
Wärme, Kälte und Lüftung raumweise steuern
Die zentrale Zonensteuerung macht individuelle Raumzustände transparent und erlaubt eine bedarfsgerechte Versorgung der Wohneinheiten.
Verbrauchsdaten und Störungen zentral führen
Technische Zustände, Störinformationen und abrechnungsrelevante Verbrauchsdaten müssen nicht in getrennten Systemen nachgeführt werden.
Ergebnisse und Kundennutzen
Mehrfachnutzen aus Energie, Daten und gemeinsamer Betriebsführung
Überschusswärme weiterverwenden
Wärme aus dem BHKW unterstützt die Kälteerzeugung und wird damit über den ursprünglichen Erzeugungszweck hinaus genutzt.
Wohnkomfort zentral absichern
Heizen, Kühlen und Lüften lassen sich für die angeschlossenen Wohnbereiche bedarfsgerecht und nachvollziehbar führen.
Verwaltung entlasten
Verbrauchsdaten und technische Betriebsinformationen stehen zentral bereit und verbinden Anlagenbetrieb mit der Mieterverwaltung.
Schwanden/Glarus zeigt, dass SiMon nicht an klassischen Systemgrenzen endet: Industrieenergie, Wohnkomfort und Quartiersverwaltung werden als ein gemeinsamer Prozess behandelt.
Einblicke in das Projekt