Nahwärme und Quartiersmanagement

Nahwärme Haßfurt

Last- und prognosebasierte Erzeugerschaltung mit SiMon

Als Folgeprojekt von Dollnstein verbindet Haßfurt ein Blockheizkraftwerk und Solarthermie für die Versorgung eines Neubaugebiets – zentral gesteuert, verbrauchsgeführt und unter Berücksichtigung des solaren Ertrags.

SiMon-Monitoring für das Nahwärmenetz Haßfurt
Folgeprojektder Nahwärme Dollnstein
BHKW + Solarthermieals gekoppelte Wärmeerzeuger
Last + Prognosefür die Erzeugerschaltung
ZentralAggregate, Verbräuche und Störungen

Die Ausgangslage

Ein Neubaugebiet zuverlässig und regenerativ mit Wärme versorgen

Für ein Neubaugebiet in Haßfurt sollte eine Nahwärmeversorgung entstehen, die Wärme aus einem Blockheizkraftwerk und einer Solarthermieanlage gemeinsam nutzt. Beide Erzeuger folgen unterschiedlichen Verfügbarkeiten und Betriebsbedingungen.

Die zentrale Aufgabe bestand deshalb nicht nur im Einschalten einzelner Aggregate. Wärmebedarf, prognostizierte Last und der erwartete solare Ertrag mussten in einer abgestimmten Erzeugungsstrategie zusammengeführt werden.

Der Systemumfang

Erzeugung, Wärmenetz und angeschlossene Verbraucher in einem System

Blockheizkraftwerk Solarthermie SiMon Nahwärmenetz Neubaugebiet

SiMon verbindet die Wärmeerzeuger mit der Verteilung und den Verbrauchsdaten des Netzes. Aggregatemanagement, Verbrauchserfassung und technisches Störmanagement stehen in einer gemeinsamen Betriebsplattform zur Verfügung.

Die Umsetzung

Erfahrungen aus Dollnstein auf einen neuen Erzeugermix übertragen

01

Anlagenverbund abbilden

BHKW, Solarthermie, Wärmenetz und Verbraucher wurden als zusammenhängendes thermisches System in SiMon modelliert.

02

Lasten und Erträge prognostizieren

Die Betriebslogik berücksichtigt sowohl den erwarteten Wärmebedarf als auch den verfügbaren solaren Ertrag.

03

Erzeuger passend schalten

SiMon koordiniert den Einsatz der Wärmeerzeuger last- und prognosebasiert, statt nur auf aktuelle Grenzwerte zu reagieren.

04

Betrieb zentral führen

Aggregate, Verbrauchswerte und Störzustände werden durchgängig erfasst und für den Betreiber visualisiert.

Die SiMon-Lösung

Solaren Ertrag nutzen, bevor konventionelle Erzeugung übernimmt

Lastmanagement

Erzeugung am Netzbedarf ausrichten

Die verfügbare Wärmeleistung wird mit dem tatsächlichen und erwarteten Bedarf des Neubaugebiets koordiniert.

Betriebsführung

Zustände und Störungen transparent machen

Das zentrale Monitoring zeigt relevante Anlagenwerte und Störzustände, ohne dass getrennte Teilsysteme einzeln überwacht werden müssen.

Ergebnisse und Kundennutzen

Ein abgestimmter Erzeugerbetrieb für das gesamte Wärmenetz

Solarthermie besser einbinden

Der erwartete solare Ertrag wird bei der Erzeugerwahl berücksichtigt und kann gezielt in die Wärmeversorgung einfließen.

Wärme bedarfsgerecht bereitstellen

Last- und Prognosedaten unterstützen einen Erzeugerbetrieb, der auf die Versorgung des Neubaugebiets abgestimmt ist.

Betrieb zentral überblicken

Verbrauchserfassung, Aggregatemanagement und Störmeldungen schaffen eine gemeinsame Informationsbasis für den Betreiber.

Haßfurt zeigt, wie xNet bewährte SiMon-Funktionen auf neue Anlagenkonzepte überträgt und projektspezifisch an Erzeuger, Netz und Betreiberanforderungen anpasst.

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