Nahwärme und Quartiersmanagement
Nahwärme Haßfurt
Last- und prognosebasierte Erzeugerschaltung mit SiMonAls Folgeprojekt von Dollnstein verbindet Haßfurt ein Blockheizkraftwerk und Solarthermie für die Versorgung eines Neubaugebiets – zentral gesteuert, verbrauchsgeführt und unter Berücksichtigung des solaren Ertrags.
Die Ausgangslage
Ein Neubaugebiet zuverlässig und regenerativ mit Wärme versorgen
Für ein Neubaugebiet in Haßfurt sollte eine Nahwärmeversorgung entstehen, die Wärme aus einem Blockheizkraftwerk und einer Solarthermieanlage gemeinsam nutzt. Beide Erzeuger folgen unterschiedlichen Verfügbarkeiten und Betriebsbedingungen.
Die zentrale Aufgabe bestand deshalb nicht nur im Einschalten einzelner Aggregate. Wärmebedarf, prognostizierte Last und der erwartete solare Ertrag mussten in einer abgestimmten Erzeugungsstrategie zusammengeführt werden.
Der Systemumfang
Erzeugung, Wärmenetz und angeschlossene Verbraucher in einem System
SiMon verbindet die Wärmeerzeuger mit der Verteilung und den Verbrauchsdaten des Netzes. Aggregatemanagement, Verbrauchserfassung und technisches Störmanagement stehen in einer gemeinsamen Betriebsplattform zur Verfügung.
Die Umsetzung
Erfahrungen aus Dollnstein auf einen neuen Erzeugermix übertragen
Anlagenverbund abbilden
BHKW, Solarthermie, Wärmenetz und Verbraucher wurden als zusammenhängendes thermisches System in SiMon modelliert.
Lasten und Erträge prognostizieren
Die Betriebslogik berücksichtigt sowohl den erwarteten Wärmebedarf als auch den verfügbaren solaren Ertrag.
Erzeuger passend schalten
SiMon koordiniert den Einsatz der Wärmeerzeuger last- und prognosebasiert, statt nur auf aktuelle Grenzwerte zu reagieren.
Betrieb zentral führen
Aggregate, Verbrauchswerte und Störzustände werden durchgängig erfasst und für den Betreiber visualisiert.
Die SiMon-Lösung
Solaren Ertrag nutzen, bevor konventionelle Erzeugung übernimmt
Vorausschauend statt nur reaktiv steuern
Prognostizierter Wärmebedarf und erwarteter Solarertrag fließen in die Erzeugerschaltung ein und verbessern die zeitliche Abstimmung der Anlagen.
Erzeugung am Netzbedarf ausrichten
Die verfügbare Wärmeleistung wird mit dem tatsächlichen und erwarteten Bedarf des Neubaugebiets koordiniert.
Zustände und Störungen transparent machen
Das zentrale Monitoring zeigt relevante Anlagenwerte und Störzustände, ohne dass getrennte Teilsysteme einzeln überwacht werden müssen.
Ergebnisse und Kundennutzen
Ein abgestimmter Erzeugerbetrieb für das gesamte Wärmenetz
Solarthermie besser einbinden
Der erwartete solare Ertrag wird bei der Erzeugerwahl berücksichtigt und kann gezielt in die Wärmeversorgung einfließen.
Wärme bedarfsgerecht bereitstellen
Last- und Prognosedaten unterstützen einen Erzeugerbetrieb, der auf die Versorgung des Neubaugebiets abgestimmt ist.
Betrieb zentral überblicken
Verbrauchserfassung, Aggregatemanagement und Störmeldungen schaffen eine gemeinsame Informationsbasis für den Betreiber.
Haßfurt zeigt, wie xNet bewährte SiMon-Funktionen auf neue Anlagenkonzepte überträgt und projektspezifisch an Erzeuger, Netz und Betreiberanforderungen anpasst.
Einblicke in das Projekt